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Haslachs Geschichte – Ein Blick in die Vergangenheit
Ein herzlicher Dank gilt der Stadtverwaltung Herrenberg (Hrsg.) und dem verstorbenen Dr. Walter Gerblich, dessen Buch "1200 Jahre Haslach – Geschichte eines schwäbischen Dorfes im oberen Gäu" die Grundlage für viele Bilder und Inhalte dieser Chronik bildet.
In Erinnerung an sein Engagement lädt diese Seite dazu ein, die spannende Geschichte Haslachs zu entdecken!
Erster Schultheiß von Haslach ist Heintz Koler.
Erste Erwähnung der Haslacher Jakobuskirche - Der Name Jakobus lässt auf einen engen Zusammenhang zur Wallfahrt nach Santiago de Compostela schließen.
In der Nähe der Kirche wird das Rathaus gebaut. Es enthält auch die Schule und die Wohnung des angestellten Lehrers.
Eine hofkammerliche Zehentscheuer wurde 1851 an die Gemeinde und von dieser wieder an zwei Ortsbürger für 2000 fl. (=Gulden) verkauft.
Erst in diesem Jahr bekam Haslach seinen eigenen Friedhof an der heutigen Stelle im Gewann Schönhut. Davor wurden die Toten auf dem Friedhof der Kapelle Mühlhausen (heute der Herrenberger Tennisplatz) begraben.
Am 11.06.1903 wurde die Spar- und Darlehenskasse Haslach ins Genossenschafts-Register eingetragen.
Das einzige "Industriewerk" in Haslach war zu dieser Zeit der Steinbruch. Gustav Warth kaufte sich von Haslacher Bürgern das Steinbruchareal. Im selben Jahr eröffnete er den Steinbruch. Durchschnittlich waren 80 Arbeiter beschäftigt.
Am 17.11.1913 wurde das neue Schulhaus an der Sindlinger Straße mit zwei Klassenzimmern, einem Gymnastikraum und einer Lehrerwohnung bezogen.
Der erste Weltkrieg bricht aus. 10 junge Haslacher kehren nicht mehr heim.

Im Einwohnerbuch wurde der Steinbruch als "Steinwerke Herrenberg (Wolfer, Göbel, Warth) die größte Steinbruch- und Schotterwerksanlage Württembergs" eingetragen. Später wurde der Steinbruch von Willi Baumgärtner und Wilhelm Böttinger übernommen. Das Unternehmen wurde mehrmals erweitert und weitere Sparten mit eingeschlossen, z.B. ein Labor und das Fertigen von Kunststeinen. Es entstand eine eigene Siedlung mit drei Wohnhäusern auf Haslacher Gemarkung und zwei auf Herrenberger.
Gründung einer Milchgenossenschaft
Dem zweiten Weltkrieg fielen 25 Haslacher, darunter 11 Vermisste, auf den verschiedenen Schlachtfeldern zum Opfer. Im Gegensatz zu einigen Nachbarorten blieb Haslach von ernsteren Kriegsschäden verschont. Haslach kam erst unter französische, im Juni 1945 unter amerikanische Besatzung.

Es gab noch ungefähr 90 Milchlieferanten.
Seit 1910 gab es drei Flurbereinigungen, trotzdem konnte die Zahl der Vollbauern 1975 nur noch auf 10 geschätzt werden. Es gab noch 18 Milchlieferanten (inkl. Nebenerwerbslandwirte).
Ein Blockhaus im Wald wird in Eigenleistung errichtet. Diese diente als Waldfestplatz und als Raststätte für Wanderer.
Nach der Eingemeindung findet die erste Kommunalwahl statt. Haslach erhält durch die festgelegte "unechte Teilortswahl" immer zwei Sitze im Gemeinderat der Stadt Herrenberg.

Bau der neuen Grundschule in der Hornbergstraße für die 1. und 2. Klasse, später für die 3. + 4. Klasse erweitert
Umbau der ehemaligen Schule an der Sindlinger Straße zum evangelischen Gemeindehaus
Anbau an der Schule für Kindergarten und Kernzeitbetreuung
Nach einem Bürgerentscheid im Jahr 2013 wurde mit einer Mehrheit von 58,35 Prozent die unechte Teilortwahl abgeschafft. Trotzdem hat es Haslach wieder mit 2 Sitzen in den Gemeinderat geschafft.
Brand der Scheune von Wilhelm Lohrer in der Hohenzollernstraße.
Im September 2018 fanden die 1. Dorfkultourtage in Haslach statt. Im Rahmen des Jubiläumsjahrs wird es am 03.10. und 04.10.2025 erneut die Dorfkultourtage geben.

Grundsteinlegung Dorfhaus in Haslach

Einweihung des neuen Dorfhauses - Das alte "Schulhaus" wird an eine Privatperson verkauft.